Dank
seiner Geschichte und dem architektonischen Erbe lebt, bewegt und
entwickelt sich Paris von Tag zu Tag.
Als historische, ökonomische, architektonische, kulturelle
und künstlerische sowie universitäre Metropole ist Paris
die meistbesuchte Stadt der Welt!
Als Hauptstadt der Kunst und Kultur bietet Ihnen Paris seine 134
Museen, 170 Aufführungssäle und zahlreiche Festivals wie
z. B. das "Paris-Jazz"-Festival, den "Monat der Photographie",
das Festival der heiligen Kunst oder das Festival des Internationalen
Tanzes in Paris. Paris, die Hauptstadt
der Eleganz, ist weltweit bekannt für seine Boutiquen, die
Schöpfer der prêt-à-porter, die grossen Kaufhäuser
und viele junge Künstler

Paris und seine Sehenswürdigkeiten
Der Eiffelturm wurde für die Weltausstellung 1889 errichtet,
um nach 100 Jahren weiter an die französische Revolution
zu erinnern. Er wurde nach dem Namen seines Schöpfers Gustav
Eiffel benannt und hat eine Höhe von 320 Metern (1050 foot).
Bis 1930 hielt er den Rekord des höchsten Gebäudes der
Welt. Am Anfang von der künstlerischen und literarischen
Elite nicht sehr geschätzt, sollte der Eiffelturm 1909 demontiert
werden. Er ist seinem tristen Dasein entkommen, weil man entdeckte,
dass der Eiffelturm der ideale Platz ist um Antennen anzubringen.
Antennen die man für die neue Wissenschaft der Epoche brauchte
: Die Funktelegraphie.
Der Eiffelturm verfügt über drei Ebenen , die mit dem
Aufzug oder eine Treppe zugänglich sind. Im Süd-Osten
des Turms befindet sich ein grosser Park : der Champ de Mars,
wo seinerzeit die ersten Ballonflüge starteten. Heute wird
der Park von Jugendlichen genutzt, die dort Inline-Skaten und
Skateboard fahren.
Adresse :
Champs de Mars, 75007 Paris, Métro Trocadéro oder
Ecole Militaire
Avenue des Champs Elysées
Als beliebtes Ausflugsziel der Aristokratie, symbolisierte die
Avenue des Champs Elysee lange Zeit den Stil von Freude und Leben
in Paris. Von Le Nôtre entworfen und 1694 benannt, hat die
Avenue des Champs Elysée viele Hotels
und Pensionen angezogen. Heute existiert von diesen Hotels nur
noch ein einziges. Durch den Arc de Triomphe und einen Obelisken
begrenzt, ist sie Kulisse für grosse Veranstaltungen und
der Militärparade des 14 Juli. 2 km lang und 70 m breit lädt
die Avenue des Champs Elysée zum Bummeln entlang von Hotels,
Bars und Geschäften ein.
Adresse :
Avenue des Champs Elysée, Paris 8ème, Métro
Charles de Gaulle – Etoile
Place de la Concorde
Ehemals als Place Louis XV bezeichnet und 1757 für die Statue
des Königs vorgesehen, wurde er in der Zeit um 1792 mit dem
Namen Place de la Revolution Schauplatz für Exekutionen.
Auf dem Scheiterhaufen verbrannten : Louis XVI, Marie-Antoinette,
Danton, Robespierre, Saint Justr, Lavoiser. Nach dem Terror wurde
der Platz 1830 zum Place de la Concorde (Platz der Eintracht)
umbenannt.
1836 erhöhte ein Obelisk aus Luxor, 25m hoch, als Geschenk
der ägyptischen Krone an Frankreich den Platz.
Der Place de la Concorde ist mit 360m Länge und 210m Breite
der grösste Platz in Paris.
Adresse : Place
de la Concorde, 75008 Paris, Métro Concorde
Notre-Dame
Im
Roman „Notre Dame de Paris“ von Victor Hugo verewigt,
stellt die Kathedrale eines der grössten architektonischen
Kunstwerke der Gotik dar. 1163 begonnen, wurde Sie 1345 fertiggestellt.
Der grosse Innenraum bietet mehr als 6000 Gläubigen Platz.
Sie werden von der Pracht der Rosettenfenster und der Kirchenorgel
mit 7800 Orgelpfeifen begeistert sein. Um die Aussicht auf Paris
zu geniessen, sollten Sie unbedingt den Kirchturm besteigen. Sie
entdecken die Unbeschreiblichkeit der Tierstatuetten (Galeries
de Chimères) und können Ihren Blick über Paris
schweifen lassen.
Unter dem Kirchenvorplatz befindet sich eine archäologische
Krypta, in der man auf Überreste von Fundamenten trifft,
die um mehrere Jahrhunderte älter sind als die Kathedrale
selbst.
Adresse: 6,
Place de Parvis de Notre-Dame, 75004 Paris, Métro Saint
Michel ou Cité
Die Sainte-Chapelle, der Palais de
Justice und die Conciergerie
Hinter
den Mauern des Justizpalastes erhebt sich das Dach der Palastkapelle
Sainte Chapelle. Von König Louis IX in der zweiten Hälfte
des XIII Jh als Herberge für Gläubige erbaut, ist sie
das Prunkstück der Französischen Gotik. Das Licht fällt
durch eine einzigartige Komposition aus 15 verschiedenen Fenstergläsern
in Form einer grossen Rosette in die Kapelle. Von dem Haupteingang
des Justizpalastes dessen Tor aus dem XVIII Jh stammt, kann man
die Kapelle gut sehen.
Sobald Sie die Sicherheitskontrolle passiert haben, können
Sie die langen Alleen des Justizpalastes entlanglaufen oder Verhandlungen
im Gericht beiwohnen. Sie können sich anschauen, wie eine
Gerichtsverhandlung in Frankreich abläuft. Die öffentlichen
Verhandlungen der Zivilgerichte finden vormittags und die der
Strafgerichte nachmittags statt.
Nur wenig entfernt befindet sich die Conciergerie, die mit der
Kapelle Sainte Chapelle die letzten erhaltenen Teile des alten
königlichen Pariser Palastes bilden, dem Palais de la Cité.
Am Ende des XIV Jh, verliessen die Könige der Karpetinger,
die Frankreich seit 987 regierten den königlichen Palast
zugunsten vom Louvre und den Vincennes. Im XVIII Jh wurde die
Concierge, von der sich der Name der Conciergerie ableitet, ein
Teil des Gefängnisgebäudes. Danton, Robespierre und
Marie-Antoinette warteten hier auf Ihre Exekution. Heute kann
man in der Conciergerie Ihre Zellen besuchen, die rekonstruiert
wurden.
Adresse von Sainte Chapelle
und dem Justizpalast : 4, Boulevard du Palais, 75001 Paris,
Métro Cité
Adresse der Conciergerie : 1, quai
de l’Horloge, 75001 Paris, Métro Cité
Musée du Louvre

Dieses enorme Bauwerk, was gegen 1200 als Festung errichtet und
im XVI Jh als Königspalast wieder aufgebaut wurde, ist seit
1793 öffentliches Museum. Im Rahmen der „grossen Projekten"
der 80er Jahre unter Präsident Mitterand, wurde der Louve
mit einer Glaspyramide verschönert, die nun den neuen Eingang
des Louvre bildet. Zu Beginn als grosser Fehler verdammt, findet
die Pyramide nun bei denen Anerkennung, die Einheitlichkeit als
langweilig empfinden. Unzählige Besucher und Gruppen wandeln
durch die Hallen mit Bildern, Skulpturen und Antiquitäten,
um auf Ihrem Weg Mona Lisa, die Venus von Milo oder den Sieg von
Samothrace zu bewundern.
Adresse :
rue de Rivoli, 75001 Paris, Métro Louvre-Rivoli oder Louvre-Palais
Royal
Musée d'Orsay ; Musée
Rodin
In
einem alten Bahnhof aus dem Jahre 1900, ist das Museum d’Orsay
beheimatet. Das Museum wurde 1984 eröffnet und zeigt Kunstwerke
von Impressionisten und Post-Impressionisten aus den Jahren 1848
bis 1914. Die meisten der Kunstwerke befinden sich im Erdgeschoss
und in einer durch Tageslicht erhellten oberen Etage. Auf der
mittleren Etage befinden sich Kunstwerke des Jugendstils.
In der Nähe stellt das Museum Rodin Bronze- und Marmorsculpturen
von Camille Caudel und Auguste Rodin aus.
Der Museumsgarten steht Ihnen teilweise offen und ist eine Insel
der Ruhe in den sich die Statuen bestens einfügen.
Adresse des Museums d’Orsay
: 62, rue de Lille, 75007 Paris, Métro Solferino oder RER
C, Station Museum d’Orsay
Adresse des Museums Rodin
: 77, rue de Varenne, 75007 Paris, Métro Varenne
Centre George Pompidou
Erbaut
zwischen 1972 und 1977, über 2 Jahre hinweg neu renoviert,
hat das Centre Pompidou seit dem 1 Januar seine Pforten wieder
geöffnet. Die Fassade mit den berühmten "Raupen"
die die Rolltreppen beinhalten und die farbigen Rohrleitungen
sind allgegenwärtig. Das Innere des Centre Pompidou wurde
vollständig umgestaltet. Es umfasst insgesamt 70.000 m2,
von der ersten Ebene auf der Veranstaltungen stattfinden bis zum
Restaurant auf der 6ten Ebene. Bibliothek, Kino, Veranstaltungen,
Ausstellungen, Boutiquen, Galerien und das Nationalmuseum für
moderne Kunst haben bis heute 155 Millionen Besucher angezogen.
Adresse :
Place Georges Pompidou, 75004 Paris, Métro Rambuteau /
Hôtel de Ville oder RER Châtelet-les-Halles.
Place des Vosges

Das Stadtviertel Marais war lange Zeit Sumpfgebiet, bis es unter
König Henry IV zu einem Wohngebiet wurde und einen Place
Royal bekam. Der Platz wurde 1800 zum Place des Vosges umbenannt,
um den Eingang der Steuerzahlung des ersten französischen
Départements zu ehren. Der Platz umfasst 36 Pavillions,
darunter den Pavillion des Königs. In der Umgebung befindet
sich das Hotel de Chaulnes und das Wohnhaus Victor Hugos (heute
ein Museum).
Paris ist in 20 Arrondissements aufgeteilt,
von denen jedes eine Anzahl von Monumenten und Sehenswürdigkeiten
beheimatet. 5431 Strassen durchziehen Paris und erzählen
auf Ihre Weise alle einen Teil der Geschichte Frankreichs, der
Wissenschaft, der Kunst oder der Religion. Erstaunlicherweise
können Sie die meisten Plätze fussläufig erreichen.
Sie brauchen beispielsweise nur wenige Stunden um von der Bastille
zum Eiffelturm zu laufen. Alternativ dazu können Sie die
Sehenswürdigkeiten mit dem Bus oder vom Schiff aus erkunden.
Der Rive Gauche und das Quartier Latin bilden den Lebensnerv für
die Jugendlichen in Paris. Dort befindet sich auch die Universität
Sorbonne. Weitere Stadtviertel, die für Ihren Reichtum an
Kulturdenkmälern bekannt sind, heissen : Bastille, Montmartre,
Pigalle, les Champs Elysées, l’Ile de la Cité,
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